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Die Haltbarkeit der Laufschuhe hängt natürlich zunächst von der Qualität des Materials und seiner Verarbeitung ab. Aber auch der Laufstil, das Gewicht des Läufers, die zurückgelegten Kilometer und der Laufuntergrund, können Einfluss auf die Haltbarkeit der Laufschuhe nehmen. Wer regelmäßig 2-3 Mal wöchentlich trainiert, sollte mindestens 2 Paar Laufschuhe besitzen. Während ein Paar getragen wird, kann das zweite Paar trocknen und gut auslüften. Aber auch eine gute Pflege trägt zur Langlebigkeit der Laufschuhe bei.

Hochwertige Laufschuhe sollten nicht in der Wachmaschine gereinigt werden, da sich Klebestellen oder Nähte mit der Zeit lösen können. Reinigungsmittel wie Feinwaschpulver, Seife o.Ä. lassen das Material verblassen und trocknen es aus; das Material wird spröde und rissig. Dazu verliert der Laufschuh seine angenehme und optimale Passform. Es reicht durchaus, die Laufschuhe nach dem Training mit einem Schwamm oder einer Bürste und warmem Wasser zu säubern. Sind die Laufschuhe durch Regenwasser durchnässt, werden die Innensohlen herausgenommen und die Schuhe mit Papier ausgestopft. Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf und stabilisiert die Schuhform. Zum Trocknen sollten die Laufschuhe an einen warmen Ort, jedoch nicht direkt auf der Heizung platziert werden, denn das Austrocknen muss langsam geschehen. Feuchtigkeit kann in den Laufschuhen das Bakterien- und Pilzwachstum fördern und zudem noch unangenehme Gerüche auslösen.

Trotz guter Pflege haben Laufschuhe, aufgrund vieler Aspekte, nur eine begrenzte Haltbarkeit. Je nach Beanspruchung der Laufschuhe kann die gewünschte Funktion der Schuhe bereits nach 600 gelaufenen Kilometern nachlassen. Nach spätestens 1000 Kilometern sollte der Kauf neuer Laufschuhe eingeplant werden.