Barfußschuhe gut oder schlecht

Barefoot Schuhe gut oder schlecht

aber mindestens so gut wie das Tragen von Zehenschuhen. Jeder, der mit Schmerzen zu kämpfen hat, ist meist schnell begeistert von der Idee des Barfußschuhs. Laufen und Gehen - in Schuhen, die schlecht für seine Gesundheit sind. Eine gut klingende Marketingbotschaft, der es an Grundlage mangelt? Wie und wie lange Barfuß für heute gut ist, ist eine Wissenschaft für sich.

ist nicht für jedermann zugänglich.

Doch jetzt sind Schuhmodelle bei Laufsportlern beliebt, die dem Barfußlaufen nacheifern. Barfußschuhe, auch "Five Fingers" oder Minischuhe oder Minischuhe oder Minischuhe gennant, sind bei den Athleten besonders beliebt. Bei ihnen sollte man mit leichtem Fuß rennen und sich am Ball statt an der Hacke erheben. Eine Laufart, die für Barfußläufer charakteristisch ist. Dabei sollte dieses Feeling, das Tragen ohne Schuhen, durch den Schnürsenkel spürbar sein.

Barfuß-Schuhe sind nicht für jeden Menschen gleichermaßen gut durchführbar. Sollten die Füsse bereits schmerzhaft sein, werden die speziellen Schuhe den Schmerz vermutlich erhöhen. Das Allerwichtigste: Beginne sorgfältig in barfuß zu gehen. Die Fußmuskeln verkümmern im aufgepolsterten, abgepolsterten Gleitschuh und müssen daher nach und nach wieder geschult werden.

Barefoot ist auf keinen Fall sünder.

barfuss oder in Schuhn? Natürliches Running ist der Trendsetter. Aber nicht alle Ärzte sind vom Barfußgehen fasziniert. Nicht jeder Runner muss seinen Style völlig aufgeben. Etwa fünf Jahrmillionen lang gingen der Mensch und seine Ahnen auf zwei Schenkeln. Barfuss - bis zur Entwicklung von Schuhwerk vor etwa 40 000 Jahren.

Es ist offensichtlich, dass Laufspezialisten den Trends zum Barfußlauf vorantreiben. Weil das, was seit vielen Millionen von Jahren wirkt, im Prinzip nicht schlecht sein kann. Immer mehr Gurus beraten Natural Running, entweder barfuss oder - als Hommage an den harten Asphalt - in Minimalschuhen (Barfußschuhe). Wer wissen will, warum nicht alle Ärzte von diesem Trends begeistern, muss die verschiedenen Bewegungsarten beim Gehen mit und ohne Schuhe beherrschen.

Bei Barfußlauf oder mit minimalen Schuhmodellen landen die meisten Laufsportler ihre Füße im Zehenbereich. Eine geringere Prozentzahl erreicht den Grund zuerst im mittleren Fußbereich, und nur sehr wenige berühren den Grund zuerst mit ihren Fersen. Der Lauf mit dem Schuh dagegen verläuft in einem ganz anderen Bewegungsverlauf. In der Regel sind dickere Dämmschichten im Krängungsbereich eingearbeitet, so dass die Krängung größer als die Fußspitze ist.

Durch diese so genannte Explosion kommt es unter anderem dazu, dass die Kufen den Untergrund nicht im Vorfußbereich, sondern zunächst im Bereich der Ferse berühren. Der Laufschuh in Gestalt und Design bewirkt, dass wir nahezu vollautomatisch auf einen Absatz-Laufstil "umschalten". Dadurch neigt sich der Mittelfußknochen beim Gehen - die so genannte Protonation - mehr nach vorne und die stabilisierenden Muskeln am Schienbeinrand sind ausgelastet.

Obwohl Barfußlauf von vielen fahrenden Trainern seit langem gefördert wird - sozusagen als Gegensteuerung - brachte erst eine Publikation im Jahr 2010 in der Fachzeitschrift Nature den Siegeszug. Die Evolutionsbiologin Prof. Dr. Daniel Lieberman und sein Forscherteam an der Harvard University in Cambridge (USA) haben die Schockbelastungen erforscht, die beim Fahren mit und ohne Schuhen auftauchen.

Dies läutete das Alter des Natural Running ein, das die Vermarktungsabteilungen der Sportschuhbranche mit Eifer angegangen sind. Barfussschuhe sind das Ergebnis dieses Trendthemas, minimale Schuhe, die bis auf eine pannensichere und sehr flexible Laufsohle keinen nennenswerten Halt haben. Der Richtungswechsel in der Sportschuhbranche hat jedoch viele Laufsportler ohnmächtig gemacht. Vom bekannten Polsterschuh zum Barfuß-Schuh wechseln?

Barfusslaufschuhe zwingen den Vorfuß zum Laufen. Konventionelle Joggingschuhe dagegen, deren Fersenfläche stark gepolstert und damit über dem Fußbereich liegt, münden nahezu vollautomatisch in einen Rückfußlauf: Eine Person, die wissen muss, wo die Grenze zwischen gesundheitlich sensiblem Bewegungsablauf und Marketing-Mythos liegt, ist Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann, Biomechanikleiter an der DBS in Köln und Miteigentümer des " Nike Free ", einem Barfußschuh mit einer mehrfach gekerbten, beweglichen Außensohle.

Den häufig empfohlenen Wechsel zum Vorfuß bezeichnet er als "fatalen Trend". Reines Vorfußgehen, bei dem nur der Fußball mit dem Erdboden in Berührung kommt, ist mit großer Unsicherheit, hohem Muskelbedarf und großen Belastungen in den Sprung- und Kniestöcken verknüpft. "Kein Barfuß-Laufschuh wird helfen. "â??Um die starken AufprallkrÃ?fte beim Laufen Ã?ber lÃ?ngere Strecken wie Halbmarathons und Marathons zuverlÃ?ssig abzufedern, sind sehr gut ausgebildete Wadenmuskulatur und eine stÃ?rkere Ohrakillessehne nötig â?" etwas, was viele LÃ?ufer nicht haben.

Somit befindet sich der Ort, an dem die Aufprallkräfte einwirken, unter oder direkt vor dem Knöchelgelenk, so dass nur kleine Momente auftreten, die von den Muskeln ausgeglichen werden müssen. Brunggemann beschreibt dies als die "natürlichste Fortbewegungsform ", die auch mit barfuß Schuhen leicht zu erlernen ist.

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