C1RCA Laufschuhe

Laufschuhe C1RCA

Rennschuhe aus dem 3D-Drucker: Die Rennfahrer der Zukünfte Auf der Suche nach dem idealen Sportschuh stürzen sich die Produzenten derzeit in neue Bahnen: weg von der Massenproduktion in den entlegenen asiatischen Staaten, hin zur persönlichen Adaption des idealen Sportschuhs im lokalen Running-Shop. Dabei geht es nicht mehr nur um Ihre persönliche Wunschfarbe, sondern um maßgefertigte Sneakers, deren Fußsohlen und Obermaterial auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Das Geschäft mit dem Laufschuh ist ein großes Geschäft: Rund 20 Mrd. USD werden derzeit in der ganzen Welt mit dem Laufschuh umgeschlagen. Schätzungsweise rund 17 Mio. aktive Läuferinnen und Läufer in Deutschland werden durchschnittlich 300 EUR pro Jahr in ihre Geräte aufwenden. Diejenigen, die ehrgeizig laufen, haben zu Haus in der Regel mehrere Stiefel im Angebot; die Alten fliehen, die Neuen werden hinzugefügt.

Für laufende Schuhhersteller ist es daher lohnenswert, in der Entwicklungsphase einen Schritt voraus zu sein und die Tendenzen nicht zu missen. So arbeiten Produzenten wie z. B. Bach, Adidas, Nike, Asics und Salomon an neuen Ansätzen, um die persönlichen Wünsche der Verbraucher zu erfüllen. Aber das ist kein leichtes Unternehmen, wie der Chefstrategen von Adidas, James Carnes, nachweist.

Lieferanten wie Adidas und Brooks bestimmen derzeit das Wachstumstempo, trauen sich zum Einzelschuh und setzen Millionenbeträge ein: Die Markteinführung von Geneys in den USA ist für das Jahr 2019 geplant. Auch der obere Gleitschuh ist an die Form des Fußes angepasst, und nach einigen Tagen sollte der Kundin oder dem Kunden sein persönlicher Gleitschuh in der Tasche gehalten werden.

Die Preise stehen noch nicht fest, nach Insidern wird dieser Schuh etwa 40 bis 80 EUR kosten. Der Kauf eines identischen Modells von der Stange ist nicht möglich. Der Adidas bezeichnet seinen Joggingschuh der zukünftigen Generation Fourcraft 4D. Blickfang ist die Hightech-Zwischensohle, eine feine Gitterkonstruktion aus verschiedenen Mini-Streben, die durch digitale Lichterzeugung über 20?000 gebildet werden.

Mit Hilfe von Wasserstoff und ultraviolettem Sonnenlicht wird ein Flüssigharzgemisch durch ein spezielles Herstellungsverfahren in diese Rasterstruktur umgewandelt, die die bestmögliche Verbindung von Dämmung, Tragekomfort und Standfestigkeit entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen des Laufläufers bietet. Für 2018 ist geplant, einige dieser Produkte unter 100 000 auf den Markt in Deutschland zu bringen. Der Einzelhandelspreis beträgt rund 400 EUR.

Mehr als 1500 US-Dollar wurden bereits an einigen Sneaker-Online-Börsen für diese zukunftsweisenden Sportschuhe angeboten und gezahlt. Bisher sind diese Technik und die dazugehörigen 3D-Drucker nur in den Adidas-Entwicklungslabors in Ansbach und Atlanta verfügbar, aber die Absicht ist es, diese Sportschuhe schließlich in ausgewählten Laufläden vor Ort aufzulegen. Der US-Marktführer nickt ein wenig, wenn es um die individuelle Gestaltung von Laufschuhen geht: "Obwohl es seit Jahren möglich ist, das Aussehen, die Färbung des Hemdes und des Obermaterials selbst zu gestalten, sind in Bezug auf Polsterung und Standfestigkeit nur Standardschuhe zu haben.

Doch nicht nur die Leistungsläufer, die besonders auf beste Performance und Funktionalität achten, sondern auch viele Läufer, die ihre Laufschuhe nach Modegesichtspunkten aussuchen. Nike ist schon lange auf dieser Strecke. Individuelle Lösungen sind die Grundlage für die Entwicklung des Laufschuhmarktes. Zusätzlich zum Futurecraft 4D produziert Adidas seit 2017 in seinen Speed-Fabriken in Ansbach, Bayern und Atlanta die maßgeschneiderten AM4 (Adidas Made For) Laufschuhe.

Je nach Idee, Idee und Wunsch von Influencer und Laufcommunities aus Großstädten wie London, Paris, New York oder Tokio wird jedes Jahr ein Schuhpaar unter etwa 500?000 produziert. Anfang des Jahrs präsentierte Nike in London sein erstes Epic React Flyknit mit einem großen Publikumsmagnet. Der Prozess wird als Selektives Lasersintern bezeichnet, und das eingesetzte Laserpulver wird schichtweise mit einem Hochleistungslaser zu festen Querschnitten aufbereitet.

Für Ihren individuellen Joggingschuh hat die Französin eine besondere Lösung parat: Der Oberstoff ist ein mehrschichtiger Stoff, der durch eine spritzgegossene Kunststoff-Gitterstruktur strukturiert ist. Aktuell setzt der Laufschuhmann auf eine innovative Technik zur Produktion von bunten Schuhsohlen. In nur 15 s sind die neuen Fußsohlen bereit, und laut Asics kann die neue Technik den Energiebedarf im Gegensatz zur konventionellen Produktion um nahezu 90 prozentig senken.

Bei Adidas ist er der Daniels Gyro Gearloose - Strategie-Chef James Carnes über die zukünftige Produktion von Laufschuhen. Bisher haben 3D-Drucker vor allem nach dem Grundsatz gearbeitet, dass Flüssigmaterial in eine Gießform eingespritzt wird und ein festes, in der Regel schweres Objekt austritt. Woher kommt die Vorstellung von der Rasterstruktur für die Sole?

Bisher bestand die Zwischensohle meist aus einem Schaumstoff, der in der Fersenpartie etwas stärker und im Vorfußbereich schlanker war. Durch die Rasterstruktur können wir jeden beliebigen Punkt im Sohlenbereich an die erforderlichen Merkmale des Laufrades anbringen. In der Vergangenheit war es ein großer Arbeitsaufwand, die einzelnen Messparameter zu erfass. Doch jetzt können Informationen wie Entfernungen, Oberflächen, Geschwindigkeit, Laufstil, Lebensalter oder Gender einfach per Mobiltelefon mit der dazugehörigen Applikation erfasst werden.

Dabei sind diese Angaben die Grundlage für den optimalen Running-Schuh.

Mehr zum Thema