Laufschuhe Flexible Sohle

Running Shoes Flexible Sohle

Kolumbien Montrail Fluidflex F.K.T. II Herren-Laufschuh. Die Schuhe zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht und ihre flexible Sohle aus.

Für eine optimale Dämpfung sorgt die reaktive Phylon-Zwischensohle. - Eine flexible Sohlenkonstruktion, die es ermöglicht, über den Vorfuß zu rollen. Auf diese Weise entstanden erste Prototypen mit einer stark segmentierten, flachen und extrem flexiblen Sohle sowie einem dünnen und flexiblen Obermaterial.

Rennschuhe in der Wissenschaft

Sehr geehrter Kollege Brüggemann, Sie haben mit einer naturwissenschaftlichen Untersuchung der Nürnberger Barfußschuhe im Jahr 2004 wesentlich dazu beizutragen, dass der damals eingeführte neue Gleitschuh in der Branche große Aufmerksamkeit erregte und bis heute als der ursprüngliche Barfußschuh angesehen wird. Wir haben bereits in den 80er Jahren in Köln mit der intensiven Erforschung von Sportschuhen angefangen. Zunächst in einer längerfristigen Kooperation mit Asics und ab Ende der 90er Jahre als Research-Partner von Mike.

Als Teil dieser Kooperation bin ich drei- bis viermal im Jahr zum nächstgelegenen Ort in Portland gereist, dem sogenannten Nationalpark I. A. V. (Nike Campus). Eine der leitenden Biomechanikerinnen kam eines Tages darauf, einen Gleitschuh zu entwickeln, der nicht wirklich ein Gleitschuh im herkömmlichen Sinn sein sollte und dem Fuß das Gefuehl vermitteln sollte, dass er barfuß auf der Straße war. Zu ihm kam die Erkenntnis, dass viele Coaches ihm sagten, dass sie in der Vorbereitung ihre Runner und Jumper barfuß als Stärkungstraining ausführen lassen.

Auf diese Weise wurden die ersten Muster mit einer fest gegliederten, ebenen und äußerst elastischen Sohle sowie einem dÃ??nnen und elastischen Schaftmaterial erstellt. Wir übergaben die Einzelstücke an 100 Testpersonen und übergaben ihnen ihre Aufgaben, damit sie ihren Lebensalltag meistern konnten. Dann wurde uns klar, wie bedeutsam die kleinen Fußmuskeln sind, die sonst im Alltagsleben und beim Joggen mit herkömmlichen Schuhmodellen nicht oder nur sehr wenig genutzt werden.

Das Ergebnis war, dass sich die Laufschuhlandschaft für das Thema begeistern konnte. Inzwischen ist der Newton Free ein Verkaufsschlager geworden und viele Produzenten haben sich mit anderen minimalen Schuhen dem Trends angepasst. Eigentlich wurde der Neoprenschuh als purer Verstärkungsschuh konzipiert und vermarktet, was aus funktioneller Hinsicht durchaus richtig war.

Diese Einstufung als Verstärkungsinstrument wurde auch von Eike propagiert, weil das Unternehmen sein bisheriges Laufschuhdesign, das einen ganz anderen Weg ging, nicht mit einem Modellwechsel untergraben wollte. Der Start der Free hat innerhalb von Nestlé zu vielen internen Diskussionen geführt und war natürlich nicht umstritten. Doch mit dem erfolgreichen Free änderte sich die Vermarktungsstrategie und wenige Jahre nach der Marktlancierung wurden der Free und seine Nachfolgemodelle schlagartig als Laufschuhe angekündigt.

So entstanden Barfuß, Minimalschuh und natürlich laufender Boom, und schon bald bekamen wir eine klare Steigerung der Überbeanspruchungsbeschwerden als Belohnung. Und weil viele Laufsportler in solchen Fällen überwältigt sind? Die Menschen liefen in den achtziger Jahren einen Lauf, der über die notwendige langfristige Ausbildung verfügte. Heutzutage wollen auch schlecht präparierte, wenige und kurzfristige Laufsportler einen Lauf ohne die dazu erforderlichen Muskel-, Band- und Skelettfähigkeiten durchführen.

Die breiten Massen haben vor 15 Jahren wie heute verhältnismäßig ungünstige Laufbedingungen aus der Perspektive des Bewegungsapparates, wenn sie nicht ausdrücklich etwas dagegen unternehmen. Allerdings behauptet der Produzent von Barfuß- und Naturlaufschuhen, dass dieser die Füße beim Joggen selbstständig stärkt. Dies trifft jedoch nur auf Laufsportler zu, die bereits über eine hervorragend trainierte Muskelmasse verfügen und mit der beim Training auftretenden Beanspruchung zurechtkommen.

Im Grunde gilt: Running bildet vor allem das Herz-Kreislauf-System, die entsprechenden Muskelgruppen und vor allem die gelenkstabilisierenden Muskulaturen aus, aber Sie müssen auch ohne Running arbeiten. Was empfiehlst du einem Hobby-Läufer, der etwa 30 bis 50 Wochenkilometer läuft, kein Kraftsport betreibt, einen dünnen und elastischen Sportschuh hat - und absolut schmerzfrei ist?

Diese Läuferin wird eine sehr gute und gelenkschonende Läufertechnik haben und ist zum Glück nie oder nur in seltenen Fällen in eine bio-mechanisch bedenkliche Lage geraten. Trotzdem würde ich nachdrücklich raten, das reinrassige Ganztraining durch ein entsprechendes neuro-muskuläres Gangtraining mit einem minimalen Schuh oder besser noch barfuß zu unterlegen. Nur um vorbeugend auf Krisensituationen vorbereitet zu sein.

Die Schlussfolgerung aus den vergangenen vierzig Jahren der Laufschuhlinie klingt etwas dürftig: Supergepolsterte Sportschuhe wie in den achtziger Jahren haben sich nicht bewiesen, das Dämpfungs-, Stütz- und Führungsprinzip der neunziger Jahre ist auch nicht bewiesen, der minimale Trendverlauf nach der Jahrhundertwende hat die Grenze überschritten und in den vergangenen Jahren sind Überbeanspruchungsbeschwerden noch angestiegen. Wie weit ist es mit der Weisheit, wie ein guter Läuferschuh aufgebaut sein muss?

Die Laufschuhe werden einfach überbewertet? Man muss sich nicht mehr die Frage stellen, wie der optimale Läuferschuh aufgebaut werden soll, sondern den Gewindegang weiter dehnen und fragen: Welcher Läuferschuh ist genau auf meinen Läuferstil zugeschnitten und stützt mich dabei, damit ich im täglichen Leben nach meinen üblichen und langjährig gewonnenen Gelenksbewegungen mitlaufen kann?

Der Laufschuh ist sehr individuell: Es gibt die gerade Fußstütze, andere Kufen stellen die Fußstütze mäßig nach außen gerichtet dar, einige drehen sich stark nach außen; wenige Kufen setzen auf den Vorfuß, die meisten Kufen schlagen mit dem Mittelfuß oder Hinterfuß auf den Untergrund auf...... Die Vielfalt der Laufarten und -typen ist so groß, dass es das Bestreben sein muss, den Gleitschuh an den Einzelnen individuell abzustimmen und nicht andersherum.

Je naturbelassener wir gehen und je weniger wir von den gewohnten Bewegungsabläufen abweicht, umso weniger Energie brauchen wir dafür, was ihrerseits heißt: Je besser die Performance. Es ist uns erstmals gelungen, die beiden Funktionen des laufenden Schuhs - Verletzungsvorbeugung und Performance-Optimierung - zu kombinieren.

So hat eine Medialstütze bei einem elastischen Fuß eine ganz andere Wirkung als bei einem starren Fuß. Durch eine spezielle technologische Gesamtlösung sorgte die Firma kürzlich mit dem Projekt Breaking2 Marathon für Aufregung. Dabei wurde ein laufender Schuh mit integrierter Carbonplatte mit integriertem Carbonteller aufgesetzt, der wie eine Spiralfeder einen Energierückfluss auslösen soll.

Zahllose Langschuhhersteller haben bereits ihr Glück bei der Energierückgabe ausprobiert, aber sie sind alle durchgefallen - was meinst du? Es ist notwendig zu unterscheiden, wo eine Energierendite erzielt werden soll. Die Energierückgabe ist kein Problem im hinteren oder mittleren Fuß, sie wirkt dort nicht. Dagegen ist im Vorfußbereich eine Energierendite keineswegs unwirklich und wird seit einiger Zeit erörtert.

Dabei ist es von Bedeutung, dass das korrespondierende Teil eines Laufschuhs im Umfeld des Großzehengrundgelenkes platziert werden muss, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. Für einen Laufsportler mit der Qualifikation eines Eliud Kipchoge ist es jedoch nicht unvorstellbar, dass sich eine Carbonplatte positiv auf die Geschwindigkeit auswirkt. Freizeitläufer dagegen würden nicht lange durchlaufen können, da die Hebeln ausgefahren sind und der Muskelaufwand steigt.

Ist eine Änderung des Laufstils - aus welchen Gründen auch immer - erwünscht, wäre es sinnvoll, den Fußaufsatz, die Bodeneingriffszeit oder die Trittfrequenz zu messen und zurückzumelden.

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