Laufschuhe Asphalt

Schonender Halt: Laufschuhe für Asphalt

Spezielle Laufschuhe für Asphalt erscheinen auf den ersten Blick überflüssig, da Stabilschuhe im Allgemeinen bereits eine feste Stütze und eine vergleichsweise große Dämpfung bieten. Dennoch sollten niemals die Bodenverhältnisse vernachlässigt werden, denn diese entscheiden über die Belastung der Gelenke und Sehnen. Während selbst Feldwege und befestigte Waldwege den Aufprall des Läufers etwas abfedern können, geben asphaltierte Straßen und auch Schotterwege niemals nach. Deshalb sind für einen besonders harten Untergrund geeignete Schuhe unerlässlich, um Gelenkschäden vorzubeugen.

Dämpfung für harten Untergrund

Laufschuhe

Wer im städtischen Bereich wohnt, hat im Alltag häufig nicht die Möglichkeit, auf anderen als auf asphaltierten oder gepflasterten Wegen zu laufen. Gerade dieser unnachgiebige Boden, der den Aufprall des Körpers nicht abdämpft, belastet aber die Sehnen, Bänder und Gelenke in besonderem Maß. Wenn zusätzlich Übergewicht oder ein orthopädisches Problem hinzukommt, können die negativen Folgen für die Gesundheit langfristig sogar größer sein als der Nutzen von regelmäßiger Bewegung. Laufschuhe, die zu weich sind oder über keine ausreichende Dämpfung verfügen, können bei diesen Bodenverhältnissen zu einem schlechten Laufstil führen, und auch das Risiko von Verletzungen an den Sprunggelenken und der Achillessehnen steigt deutlich an.

Laufschuhe für Asphalt und Schotter verfügen deshalb neben einer gut ausgearbeitete Pronationsstütze über eine zusätzliche Dämpfungsschicht, die je nach Hersteller aus unterschiedlichen Materialien bestehen kann. Besonders häufig verwendet wird aufgeschäumter Kunststoff, der mit seinen vielen kleinen Bläschen eine ähnliche Funktionsweise wie Luftpolsterfolie hat. Auch spezielle Geleinlagen kommen zur Anwendung. Gemeinsam ist diesen Dämpfungsmaterialien, dass durch sie ein flächiges Abfedern des Gewichtes beim laufen ermöglicht wird.

Schonendes Laufen bei ungünstiger Bodenbeschaffenheit

Eine zusätzliche Problematik von Asphalt tritt insbesondere in der kalten Jahreszeit zutage. Bereits bei Nässe durch Regen oder Schnee steigt die Rutschgefahr deutlich, und wenn im Herbst Blätter auf den Wegen liegen oder sich im Winter Glatteis bildet, kann es mit den falschen Schuhe leicht zu einem Sturz kommen. Gute Laufschuhe für den Asphalt verfügen deshalb auch über Sohlen mit einem ausgeprägten Profil, das für den notwendigen Griff sorgt. Auch das Obermaterial sollte selbstverständlich schlechten Witterungsverhältnissen standhalten können.

Freizeitläufer, die nicht ausschließlich auf hartem Untergrund unterwegs sind, sondern zwischen asphaltierten Strecken und deutlich weicheren Feld- oder Waldwegen hin- und herwechselt, benötigen nicht unbedingt spezielle Laufschuhe für Asphalt. Sofern eine mittlere Dämpfung und ausreichende Stützen vorhanden sind, die ein Abknicken des Fußes verhindern, können Neutralschuhe oder Trailrunning-Schuhe in diesem Fall die bessere Wahl sein. Dabei müssen allerdings neben den Bodenverhältnissen der Laufstrecke auch der persönliche Laufstil und die körperlichen Voraussetzungen berücksichtigt werden. Gerade bei bereits bestehenden Gelenkproblemen sollte deshalb vor einer Kaufentscheidung der Rat des behandelnden Orthopäden oder eines Fachhändlers eingeholt werden.

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